Der Baby Blues ist etwas der 3/4 der frisch gebackenen Mütter betrifft. Erfahre hier, wie er entsteht, wie lange er dauert und was ihn von einer Wochenbettdepression unterscheidet.

Der Babyblues – Gefühlschaos nach der Geburt – ist das normal?

Babyblues als frisch gebackene Mama? Alle Welt erwartet nach der Geburt eine überglückliche Mama, die im Mutterglück schwelgt. Aber ein Stimmungstief? Das klingt für viele Menschen kaum nachvollziehbar.
Dabei ist es gar keine Seltenheit, dass Mütter nach der Geburt in den sogenannten Babyblues verfallen. Etwa drei Viertel aller Mutter sind zwischen dem zweiten und sechsten Tag nach der Geburt betroffen.
Allerdings ist es immer noch ein Tabuthema und so wird es häufig aus Scham verschwiegen. Schließlich erwartet alle Welt eine vor Glück strahlende Mama.

Doch du solltest dich nicht schlecht fühlen!

Du siehst, ein großer Teil der Frauen ist nach der Geburt von einem plötzlichen Stimmungstief betroffen und es ist ganz natürlich. Du bist keine Ausnahme und solltest auch kein schlechtes Gewissen verspüren, wenn du dich traurig fühlst.

Das sind die Ursachen für den Babyblues

Dein Hormonhaushalt hat sich durch die Schwangerschaft enorm verändert. Auch in den ersten Tagen nach der Geburt ist der Hormonpegel noch auf dem Stand der Schwangerschaft. Allerdings werden sie dann Schritt für Schritt weniger. Dafür kommen nun die Stillhormone hinzu. Daraus entsteht häufig ein Hormonchaos, dass auch ein Gefühlschaos nach sich zieht.
Auch die Strapazen der Geburt und das neue Leben mit Baby bringt Anstrengungen mit sich, die erst einmal verarbeitet werden wollen. Wenn dann noch Schlafmangel hinzukommt, weil der Säugling nicht durchschläft und viel weint, dann zehrt das sehr an den Kräften.
Traurigkeit, Selbstzweifel und Müdigkeit sind nun völlig normal.

Wie lange dauert der Baby Blues?

Wie schon beschrieben tritt der Babyblues etwa 2-6 Tage nach der Geburt auf. Er sollte nicht länger als etwa 10 Tage dauern. Es ist auch wichtig, dass du dieses Stimmungstief zulässt.
Gönne dir die Ruhe, die du brauchst und vertraue dich auch deinem Partner an. Es ist nicht nötig, anderen etwas vorzuspielen, zu hohe Erwartungen an sich selbst zu haben oder funktionieren zu wollen.
Was tun, wenn der Babyblues nicht wieder verschwinden will?
Wenn du das Gefühl hast, dein Stimmungstief läßt auch nach etwa 10 Tagen nicht nach, dann solltest du dich vertrauensvoll an deine Hebamme oder deinen Frauenarzt wenden. Versuche nicht, die Situation mit dir selbst auszumachen. Wenn sich aus einem Babyblues eine Wochenbettdepression entwickelt, dann brauchst du in jedem Fall Unterstützung. Je früher du diese in Anspruch nimmst, desto besser ist es für dich.
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