In der 10. SSW vollzieht dein Baby den Wandel vom Embryo zum Fötus

Die 10. SSW bringt einen großen Schritt in der Entwicklung deines Kindes mit sich. Es wandelt sich vom Embryo zum Fötus. Auch nach außen hin wird die fortschreitende Schwangerschaft recht deutlich sichtbar und dein Babybauch wächst weiter. Mit weiten Oberteilen kannst du ihn meist noch gut kaschieren, da die Wölbung noch recht klein ist.

Voruntersuchungen in der 10. SSW

Im Zeitraum zwischen der 9. SSW und der 12. SSW wird die Durchführung des ersten Ultraschall Untersuchung empfohlen.

Auch weiterführende Untersuchungen wie beispielsweise eine Fruchtwasseruntersuchung kann nun durchgeführt werden. Während der Ultraschall quasi „Pflichtprogramm“ ist, ist die Fruchtwasseruntersuchung etwas, was du für dich persönlich entscheiden musst. Mit ihr können Fehlentwicklungen und Fehlbildungen früh entdeckt werden. Auf der anderen Seite ist sie invasiv und birgt auch entsprechende Risiken. Wäge das Pro und Contra am Besten gemeinsam mit deinem Partner ab und lasse dich umfassend von deinem Frauenarzt beraten.

10. SSW: Die Schwangerschaftsbeschwerden

Möglicherweisebist du auch in der SSW 10 von verschiedenen Schwangerschaftsbeschwerden betroffen. Welche das sein können, haben wir hier für dich zusammengefasst.

Ziehen im Unterleib

In diesem Zeitraum der Schwangerschaft spüren viele werdende Mütter ein Ziehen im Unterleib. Dies fühlt sich ähnlich an wie Regelschmerzen.

Teils kann sich auch ein stechender Schmerz zeigen. Ursache hierfür ist die Dehnung der Mutterbänder. Sie verlaufen von der Gebärmutter über das Becken bis hin zur Scheide. In ihrer Funktion stützen sie die Gebärmutter. Umso mehr in den folgenden Wochen die Gebärmutter wächst, desto mehr werden die Mutterbänder gedehnt. Deshalb kannst du diese Schmerzen in den Folgewochen immer wieder verspüren und sie sind völlig normal.

Kurzatmigkeit

Besonders in der ersten Schwangerschaft haben viele Schwangere mit Kurzatmigkeit zu kämpfen. Diese kann bis zur 35. SSW andauern, bis das Baby nach unten ins Becken sinkt.

Ursache dafür ist das erhöhte Blutvolumen, mit dem dein Körper auch in der 10. SSW zu kämpfen hat. Allerdings kann die Kurzatmigkeit auch weiterhin bleiben, nicht nur aufgrund des erhöhten Blutvolumens sondern auch wie die Organe durch den wachsenden Bauch immer weiter nach oben geschoben werden.

Hinzu kommt, dass durch das Hormon Progesteron das Atemvolumen ansteigt und ein erhöhter Sauerstoffbedarf ensteht.

Schwangerschaftsdepressionen

Wenn du aktuell und eventuell auch in den vergangenen Wochen unter Stimmungsschwankungen leidest, dann ist das völlig normal. Sie werden durch die Hormone verursacht. Wachsam solltest du allerdings werden, wenn du über einen Zeitraum von mehr als zwei Wochen ohne Unterbrechung unter Traurigkeit oder einem Gefühl der Ablehnung deinem Baby gegenüber leiden.

Dies kann ein deutlicher Hinweis auf eine Schwangerschaftsdepression sein. Bitte vertraue dich dann deinem behandelnden Arzt an, damit er dich entsprechend unterstützen kann.

So entwickelt sich dein Babys in der 10. SSW

Dein Baby hat jetzt die Größe einer Erdbeere. Es ist in etwa vier Zentimeter groß und wiegt ca. fünf Gramm. In der SSW 10 härtet der Knorpel aus und es entstehen die Knochen daraus.

Eine ganze Reihe der Organe deines Babys sind nun schon angelegt, allerdings noch nicht fertig entwickelt. Das Herz jedoch ist schon fast fertig entwickelt.

Auch die Gliedmaßen deines Kindes entwickeln sich und bekommen Proportionen. Die Gesichtszüge sind immer ausgeprägter. So sind Nase und Lippen nun schon gut zu erkennen.

Mädchen oder Junge – was wird es?

Das Geschlecht deines Kindes kann man im Ultraschall aktuell noch nicht erkennen. Allerdings ist es in der 10. Schwangerschaftswoche so, dass sich die Keimdrüsen entweder in Eierstöcke oder Hoden entwickeln. Das Geschlecht deines Kindes ist übrigens bereits seit der Befruchtung festgelegt:

  • Spermien mit einem Y-Chromosom führen zu Jungen
  • Spermien mit einem X-Chromosom führen zu einem Mädchen

So minimierst du das Risiko einer Fehlgeburt

Besonders im 1. Trimester ist das Risiko einer Fehlgeburt hoch. Stress solltest du vermeiden und es gibt einige weitere Punkte, auf die du achten solltest:

1. Anzeichen einer Frühgeburt erkennen

Wenn du unter leichten bis starken Blutungen in der Schwangerschaft leidest, können sie Anzeichen für eine drohende Fehlgeburt sein. Wenn du dann noch unter menstruationsartigen Schmerzen leidest, solltest du sofort deinen Frauenarzt aufsuchen. Ziehe seinen Rat lieber einmal zu viel als zu wenig hinzu!

2. Untersuchungstermine bei deinem Frauenarzt

Die regelmäßigen Untersuchungstermine bei deinem behandelnden Frauenarzt solltest du in jedem Fall einhalten. Hier wird sorgfältig überprüft, wie dein Gesundheitsstatus ist und auch ob sich dein Kind normal entwickelt. Dieses Wissen kann dir helfen, rechtzeitig möglichen Komplikationen vorzubeugen.

3. Gesunde Ernährung

Gesunde und ausgewogene Ernährung hat einen großen Einflug auf dein Wohlbefinden und auch auf die Entwicklung deines Babys. Achte darauf, dass du alle wichtigen Nährstoffe aufnimmst. Denn über die Nabelschnur wird dein Baby versorgt und nimmt dort auch alle Nährstoffe auf, mit denen du dich versorgst. Ist deine Ernährung geprägt von Fast Food & Co., wird auch dein Kind unter Mangelerscheinungen leiden. Natürlich darf man auch mal sündigen in der Schwangerschaft.

4. Einnahme von Medikamenten in der Schwangerschaft

Spreche jegliche Einnahme von Medikamenten auch jene auf natürlicher Basis mit deinem behandelnden Arzt ab. Viele Medikamente können in der Schwangerschaft deinem Baby schaden.

Fazit 10. SSW

Auch wenn sich erst eine kleine Wölbung zeigt, passiert in deinem Bauch eine ganze Menge. Dein Baby entwickelt sich mit großen Schritten. Achte schon jetzt auf deine Ernährung und vermeide Stress, um das Risiko einer Fehlgeburt zu minimieren. Auch regelmäßige Untersuchungen solltest du zu deiner und der Sicherheit deines Kindes wahrnehmen.

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