Die 11. SSW – das alles passiert in deinem Bauch

In der 11. SSW wandert dein Bauch langsam merklich nach oben. Die Gebärmutter füllt mittlerweile fast das gesamte Becken aus.

Auch dein Baby wächst weiter und ist nun mit in etwa 5 Zentimetern so groß wie eine Aprikose. Die körperlichen Proportionen sind dabei noch etwas unverhältnismäßig und der Kopf deines Kindes macht aktuell fast die Hälfte seiner Körpergröße aus.

In dieser Schwangerschaftswoche streckt sich der Körper deines Babys ein wenig mehr und sein Hals wächst. In der 11. SSW kann dein Baby bereits seinen Mund öffnen und schließen. Auch schlucken und gähnen kann es schon. Zudem entstehen in der SSW11 seine winzig kleinen Fingernägel.

Der Körper deines Kindes entwickelt sich rasant

Auch wenn dein Bauch immer noch verhältnismäßig klein ist, siehst du, dass die Entwicklung deines Babys schon jetzt sehr schnell voran geht.

Das Herz deines Kindes

Das winzige Herz schlägt mit 120 – 160 Schlägen pro Minute. Im Vergleich zum Herzen eines Erwachsenen, dass mit 80 Schläge pro Minute schlägt, ist das wahnsinnig schnell.

Die Verdauungsorgane

Die Verdauungsorgane deines Kindes kann bereits Zucker verarbeiten. In seinem Kiefer werden nun auch schon seine Zähnchen angelegt. Auch die Haut deines Babys wird dicker. Die Schwimmhäute zwischen den Fingern bilden sich jetzt zurück.

Geschlechtsteile

Die Geschlechtsteile bilden sich weiter aus und werden zu Schamlippen oder Penis.

Schwangerschaftsbeschwerden in der SSW 11

Auch in der 11. Schwangerschaftswoche sind Schwangerschaftsbeschwerden möglich.

1. Zahnprobleme

Hormonell bedingt leiden einige Schwangere oftmals unter schlechtem Geschmack im Mund und vermehrtem Speichelfluß. Hier bleibt nur häufigeres Zähneputzen. Auch Kaugummi für einen besseren Geschmack im Mund kann gute Dienste leisten.

2. Müdigkeit und Harndrang

Auch eine verstärkte Müdigkeit sowie vermehrter Harndrang sind ganz normale Beschwerden. Vermutlich kennst du diese Beschwerden bereits aus den letzten Wochen. Wenn dein Uterus nach oben wandert, wird der starke Blasendruck in Kürze nachlassen.

3. Veränderungen deiner Haut

Auch wenn man von deinem Babybauch noch nicht wirklich viel sehen kann, wirst du möglicherweise feststellen, dass sich beispielsweise deine Haut verändert hat. Je nach dem ist deine Haut möglicherweise öliger und fettiger. Einige schwangere Frauen berichten aber auch, dass ihre Haut während der Schwangerschaft besonders prall und strahlend ist.

Richte die Pflege deiner Haut in jedem Fall deinen Bedürfnissen an. Auch eine Kosmetikerin oder ein Hautarzt kann dich hierzu beraten.

4. Schwangerschaftsstreifen

Vielleicht bemerkst du auch schon die ersten Schwangerschaftsstreifen. Das ist ganz normal, denn die Haut reißt in der Schwangerschaft bei vielen Frauen am Bauch, den Oberschenkeln und dem Po ein. Das wird sichtbar durch rosa Streifen. Sie werden im späteren Verlauf weiß und sehen Narben optisch sehr ähnlich.

So kannst du Dehnungsstreifen vermeiden

Wie anfällig du für Dehnungsstreifen bist, ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Abhängig ist es davon, wie fest das Bindegewebe ist. Wir empfehlen dir, bereits während der Schwangerschaft entsprechende Öle oder Cremes auf die für Schwangerschaftsstreifen anfälligen Bereiche aufzutragen. Besonders effektiv ist es, wenn du sie mittels Bürstenmassage ins Gewebe einarbeitest.

Extratipp: Es gibt spezielle Produkte, die bei Dehnungsstreifen besonders wirkungsvoll sein sollen.

Achte zusätzlich auf eine moderate Gewichtszunahme während deiner Schwangerschaft. So vermeidest du zusätzlich eine schnelle Dehnung des Gewebes. Sind Dehnungsstreifen erst einmal da, ist die Chance, dass sie sich zurückbilden sehr gering.

Allerdings sind Dehnungsstreifen schließlich auch eine Art „Erinnerung“ an deine Schwangerschaft!

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